Die Technik dahinter

Der Systemaufbau


Fenster und Haustüren sind bei der Bau- und Renovierungsplanung entscheidende Gestaltungselemente. Nur wenn Fensterformen und Proportionen, Rahmenfarbe und Sprossenaufteilung auf den Haustyp abgestimmt sind, entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

Je nach Geschmack und Art des Hauses können Planer und Bauherren zwischen Fenster- und Türsystemen verschiedener Designlinien wählen: Erhältlich sind Systeme mit abgerundeten, weichen Konturen, solche mit klarer und geradlinigen Linienführung oder innovative Systeme für avantgardistisches Fensterdesign.

Der Systemaufbau ist jedoch unabhängig vom Design bei allen Profilen einheitlich: Sie bestehen immer aus einem Blend- und einem Flügelrahmen, Stahlarmierungen, Dichtungen und einer Glasleiste.

 

 

Anschlagdichtung

Bei diesem System liegt die äußere Dichtung im Rahmenanschlag - also im sichtbaren Bereich. Daher ergibt sich auch im geöffneten Zustand eine glatte, leicht zu pflegende Profilkontur. Systeme mit Anschlagdichtung sind universell für alle Fenster-, Fenstertür- und Haustürtypen einsetzbar und eignen sich somit ideal für Ein- und Mehrfamilienhäuser.

 

 

 

 

Mitteldichtung

Hier liegt die Dichtung verdeckt in der Rahmenmitte und wird so vor Wind und Wetter besser geschützt. Durch diese Lage ergibt sich beim Öffnen des Fensters eine unebene Profilkontur, die allerdings etwas schwerer zu pflegen ist. Aus Mitteldichtungssystemen lassen sich feststehende Fenstertypen nur durch Zusatzprofile herstellen, Haustürkonstruktionen sind nicht möglich. Aus diesem Grund werden diese Profile vorzugsweise im Verwaltungs- und Wirtschaftsbau eingesetzt. Sie bieten den Vorteil, dass eine druckfreie Entwässerung möglich ist und diese Systeme auch den Anforderungen extremer Einbauhöhen standhalten.